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Anna Sowa

Anna Sowa wurde 1987 in Limanowa (Polen) geboren. In den Jahren 2006–2016 studierte sie an der Musikakademie Grażyna i Kiejstut Bacewicz in Łódź (Poland), schloss im Fach Rhythmik mit Auszeichnung ab und studierte anschließend in der Kompositionsklasse bei Zygmunt Krauze. 2014 studierte sie im Rahmen von Erasmus+ und als KAAD-Stipendiatin an der Folkwang Universität der Künste in Essen Komposition und Visualisierung bei Dietrich Hahne. 2017/2018 setzte sie als Stipendiatin der Volksrepublik China ihr Studium am Shanghai Conservatory of Music fort. Derzeit ist sie Studentin des Specialized Master an der Hochschule für Musik Basel in der Kompositionsklasse von Casper Johannes Walter und Johannes Kreidler. 2019 erhielt sie ein Stipendium der Lutosławski-Stiftung, bezahlt von den Nachfahren Witold Lutosławskis.

Die Werke von Anna Sowa wurden bei zahlreichen Konzerte und Festivals aufgeführt. So z.B. an folgenden Festivals und Konzerte: Festival Musica Moderna (PL), Musiktheater in Łódź (PL), Contact Improvisation Festival „Fru“ (PL), Musica Privata Festival (PL), Kontrolowany Festiwal (PL) Nowowiejski Festival NOW (PL), ChampdAction LAbO (Antwerpen / BL), _like a sunny polish day Projekt in Baselgi di Pine (IT), BÉTON Brut & Bruits Festival (Köln / DE), 25. Internationales Akkordeon Musik Festival in Przemyśl (PL), Bauhaus in Dessau (DE), Pergine Festival (IT), São Paulo Contemporary Composers Festival (BR). In Zusammenarbeit mit Xiaole Zhang entstanden Klanginstallationen, die in der Künstlerstadt Kalbe aufgeführt wurden.

Von 2011 – 2018 war sie eine Lehrerin an der Stadtmusikschule in Radom (PL) und von 2016 – 2017 arbeitete sie an der Musikakademie Grażyna i Kiejstut Bacewicz in Łódź (PL).

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Gitbi Kwon wurde 1992 in Ulsan, Südkorea geboren. Nach ihrem Abschluss an der Ulsan Arts High School studierte sie Komposition am Keimyung University College of Music in Daegu (bei Cheol-Ha Park, Mu-Seoh Kim, Eun-Hwa Cho). Im Anschluss setzte sie ihr Studium bei Prof. Gordon Kampe in Hamburg fort und erwarb ihren Master mit Bestnote. Im Zuge ihres Studiums war sie besonders daran interessiert, die wesentliche Bedeutung der traditionellen koreanischen Kultur und Ästhetik auf ihre eigene Weise im ihre Musik zu vermitteln. Daher tauschte sie sich aktiv mit dem Department of Korean Traditional Music der Seoul National University aus. Während des Masterstudiums absolvierte sie zudem ein Semester im Ausland bei Caspar Johannes Walter an der Hochschule für Musik in Basel, Schweiz. Derzeit hat es Kwon zurück nach Basel verschlagen. Da studiert sie bei Prof. Walter Master of Art in Spezialisierter Musikalischer Performance, Komposition.

Ihre Werke wurden in Südkorea und Europa mit dem Ensemble Handwerk, Ensemble Names, ULYSSES-Netzwerk Ensemble und Delirium aufgeführt. Ihre Stücke wurden vom internationalen Festival für zeitgenössische Musik in Daegu, Südkorea, und dem National Composition Music Festival in Ulsan, Südkorea, ausgewählt.

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Gitbi Kwon
Isandro Ojeda-García

Der Komponist, Improvisator und Multimediakünstler Isandro Ojeda-García, geboren 1989 in Sevilla, interessiert sich für geschriebene oder improvisierte Musik, experimentelle Poesie, Videoinstallation und die Konstruktion klangerzeugender Objekte. Stets auf der Suche nach neuen Quellen künstlerischen Materials kreiert er Werke, in denen er numerische Systeme an ihre Grenzen zu bringen versucht (glitch-Ästhetik).

Seit 2012 lebt und arbeitet er in der Schweiz und in Frankreich. Er studierte an der Haute Ecole de Musique und der Haute Ecole d'Art et Design in Genf bei den Komponisten Luis Naón, Daniel Zea, Michael Jarrell und Pascal Dusapin. Des Weiteren perfektioniert er sich mit Persönlichkeiten wie z.B. Simon Steen- Andersen, Franck Bedrossian, Fred Frith, Pierre Jodlowski, Rebecca Saunders, Alexander Schubert oder Stefan Prins.

In jüngster Zeit wurde seine Musik von folgenden Veranstaltungen ausgewählt und programmiert: dem Forum Wallis 2014, dem Xll Festival de Música Española de Cádiz, dem Mixtur Festival 2015 und 2018, dem Monaco Electroacoustique 2015, dem Futura Festival 2015 oder dem XXXVll Festical de Musica Nueva in México DF, dem Festival Archipel 2016 oder dem XVIII. Weltkongress für Saxophon: interpretiert von Ensembles wie z.B. dem Taller Sonoro, Ocnos Project, Ensemble du Bout du Monde und dem Nadar Ensemble.

Er ist Mitglied der Fondation Victor et Héléne Barbour und teilt mit dem Komponisten Santiago Díez-Fischer die künstlerische Leitung des Ensembles CONTAINER_ # GVA. Er arbeitet als Assistent im Studio 216 an der Haute Ecole de Musique in Lausanne.

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Roya Noorinezhad wurde 1986 in Savadkouh, Iran, geboren. Von 2006 bis 2011 studierte sie Fotografie (BA) an der Teheraner Universität am Department of Fine Arts. 2014 bis 2018 studierte sie an der Folkwang Universität der künste Essen MA „photography studies and practice“. 2015 bis 2017 war sie DAAD Stipendiatin im Bereich Bildende Kunst. 2019 war sie im Rahmen von „Atelier Galata“ - Stipendium der Stadt Köln in Istanbul. 2019 bis 2020 ist sie als Mentee bei Gerd Borkelmann im Rahmen von Förderprogramm Kunstmentorat NRW.

Die Loyalität zu dokumentarischer und objektiver Fotografie für die Übertragung von Inhalten einerseits und die Verwendung verschiedener Maßnahmen zur Infragestellung des Fotos als Dokument andererseits ist eines ihrer Hauptanliegen in Bezug auf dieses Medium. Die Werke von Roya Noorinezhad wurden in mehrehen Museen und Gallerien ausgestellt. So z.B. Folkwang Museum, Essen (DE), Frauenmuseum, Bonn (DE), SANAA-Gebäude, Essen (DE), Internationale Photoszene, Köln (DE), Kunstraum Tosterglope, Lüneburg (DE), Universität für Musik, Theater und Medien (HMTMH), Hannover (DE), Silk Road Gallery, Teheran (IR).

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Roya Noorinezhad
Tobias Krebs

Tobias Krebs (*1993) ist ein Schweizer Komponist und klassischer Gitarrist. Von 2012-2017 studierte er an der Hochschule für Musik Basel bei Michel Roth (Komposition) und bei Stephan Schmidt (klassische Gitarre) und schloss in beiden Hauptfächern mit Auszeichnung ab. Von 2017 bis 2019 setzte er seine Studien am Det Jyske Musikkonservatorium in Aarhus (DK) fort, mit Fokus auf der Interpretation zeitgenössischer Musik. Er ist mehrfacher 1. Preisträger des Schweizer Jugendmusikwettbewerbs in den Kategorien Solo, Duo und Komposition und seine Kompositionen wurden von namhaften Ensembles und Interpreten im In- und Ausland aufgeführt, so z. B. vom Zürcher Kammerorchester, ensemble recherche, ensemble proton bern, Calvino Trio, Gyre Ensemble, Ensemble Phoenix Basel und vom klassischen Gitarristen Pablo Márquez. Neben seinem regen Interesse an der Aufführung zeitgenössischer Musik spielt er auch regelmässig Konzerte mit “traditioneller” klassischer Musik von Renaissance bis zur Neuzeit.

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VICENTE MORONTA, geboren in Venezuela, studierte Oboe bei Ricardo Riveiro (Caracas), Diethelm Jonas (Lübeck) und Emanuel Abbühl (Basel).

Mehr als zehn Jahre lang war er Mitglied des Simón Bolívar Sinfonieorchesters in Venezuela und trat mit diesem in den wichtigsten Städten in Asien, Süd- und Nordamerika und Europa auf sowie an verschiedenen international renommierten Festivals (wie Salzburger Festspiele, Lucerne Festival, Beethovenfest Bonn, BBC Proms, Edinburgh Festival usw.). Auch hat er an Einspielungen für die Deutsche Grammophon, Radio France, dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und der Art Music teilgenommen.

Unter der Leitung von Claudio Abbado, Simon Rattle, Heinz Holliger, Krzysztof Penderecki, Esa-Pekka Salonen, Gustavo Dudamel, Bruno Mantovani hatte Vicente Moronta die Möglichkeit, mitzuspielen und zusammenzuarbeiten.

Während seiner Karriere hat der an Meisterkursen von Heinz Holliger, Vinko Globokar, Georges Aperghis, Maurice Bourgue, Rebecca Saunders, Diethelm Jonas, Jean-Pierre Drouet, George E. Lewis, Thomas Indermühle, Marc André, Agata Zubel, Omar Zoboli, Christian Dierstein, Martin Matalón, Ernest Rombout, Uli Fussenegger, Peter Veale, Jaime González, Michel Roth, Catherine Milliken, Melise Mellinger, Genevieve Strosser und Enno Poppe teilgenommen.

Vicente Moronta hatte die Möglichkeit, als Ensemblemusiker an verschiedenen Uraufführungen von Komponisten wie Rudolf Kelterborn, Krzysztof Penderecki, Esa- Pekka Salonen, Bruno Mantovani, Elnaz Seyedi, Adrián Suárez, Paul Desenne, Dino Rešidbegović, Martin Loridan, Ališer Sijaric, Rakhat-Bi Abdyssagin, Alyssa Aska, Martin Ritter, Amador Buda und anderen mitzuwirken.

Verschiedene Komponisten wie Stefano Gervasoni, Michel Roth, Hinako Takagi, Juan Francisco Sans, Adrián Suárez, Ángel Hernández-Lovera, Pedro García-Velasquez, Tobias Krebs, Anna Sowa, Gitbi Kwon, Isandro Ojeda-García, Luis Ernesto Torres, David Hernández-Ramos, Norman Gómez-Ballester, Alex Nante, Joan Magrané-Figuera, Rodrigo Lima, Carlos Arce haben unter anderem Stücke für Vicente Moronta geschrieben und ihm gewidmet.

Er hat als Solist und Ensemblemusiker an Festivals für zeitgenössische Musik wie Impuls (Graz), Ensems (Valencia), Klangspuren (Innsbruck), Centro de Experimentación y Producción de Música Contemporánea-CEPROMUSIC (Mexiko- Stadt), Círculo Colombiano de Música Contemporánea-CCMC (Bogotá), Sonemus (Sarajevo), Zeit Räume (Basel) und Attacca Festival (Basel) teilgenommen.

Vicente Moronta wurde 2001 mit dem Nationalen Oboenpreis des Simón-Bolívar Musikkonservatoriums in Caracas und 2015 mit dem Ersten Marigaux-Preis beim Zentralamerikanischen und Mexikanischen Kongress für Oboen und Fagotte (COFCAM) ausgezeichnet.

Ebenso erhielt Vicente namhafte Stipendien und finanzielle Unterstützung von der Stadt Basel, der Musik Akademie Basel, der Stiftung Nicati de Luze, der Stiftung Dreiklang, der Stiftung Melinda Esterházy de Galantha, der Rita Zimmermann Musik-Stiftung, der Fondation Josef & Harrietta Krips und der Fondation Irène Dénéréaz.

Er entwickelt und produziert eine Reihe von Oboenrepertoires von jungen und erfahrenen Komponisten aus Lateinamerika, Europa und Asien, und ist Mitglied des Organisationskomitees von «El Oboe y sus Laberintos» in Venezuela.

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Tobias Krebs